Veranstaltungen / Di, 09.06.2015, 18:15

Wahrnehmung?

Zeichensetzung - Das Zeichen zwischen Bezeichner und Bezeichnetem: Gedanken über die Zeichen-Setzung Gottes

Wörter sind Zeichen. Gott ist ein Wort. Also ist Gott ein Zeichen. – Der Syllogismus interpretiert Gott als Zeichen und normiert ihn gerade dadurch als eine Realität. So findet sich Gott immer schon aufgespannt zwischen Bezeichnern und Bezeichnetem, zwischen Subjekten die ihn setzen und Objekten auf die er bezogen wird. Der Vortrag greift diese Spannungen heraus. Da sich die Spannung von Zeichen und Bezeichnetem a posteriori nur negativ fassen lässt, sei der Versuch unternommen sich der Gottessemantik über die Differenz von Zeichen und Bezeichner zu nähern. Die Bedeutung erschließt sich demnach aus dem Kontext der Zeichen-Setzung Gottes. Als fiktive Gesprächspartner dienen Søren Kierkegaard, Friedrich Schleiermacher und Ludwig Wittgenstein.

Diese Veranstaltung findet im Kepler Salon statt.

Eine Veranstaltung der KTU Linz in Kooperation mit dem Kepler Salon

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Di, 09.06.2015, 18:15
Vortragende/r: Klaus Viertbauer
GastgeberIn: Barbara Schrödl, Sibylle Trawöger

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