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Veranstaltungen / Sa, 05.11.2016, 19:30

Kommunikation?

Kepler Salon Kunst: "KlangReden"

Ein Werk steht im Zentrum, das mindestens zwei Mal live erklingen wird. Norbert Trawöger taucht im Gespräch mit den KomponistInnen, den InterpretInnen und dem Publikum in die Musik, das Leben und Schaffen der Klangschöpfer ein. Der Kepler Salon wird damit zu einer niederschwelligen Schule des Hörens, des Wissens, die einen unmittelbaren und lebendigen Diskurs über die Kunst unserer Zeit befördern kann.

19.30 Uhr: KlangReden 5

Um 19:30 Uhr findet das erste KlangReden dieses Abends mit dem im Iran geborenen Komponisten, Medienkünstler, Sound- und Lichtdesigner Hassan Zanjirani Farahani statt, der sein Stück „augenscheinlich-sonor“ zu Gehör bringen wird.

In "augenscheinlich-sonor" wird Elektronik als Musikinstrument betrachtet. Die Komposition ist für Live-Performance gedacht, indem das Publikum die Reaktionen und den Zusammenhang zwischen den performativen Bewegungen und den elektronischen unsichtbaren Klangereignissen sieht. "augenscheinlich-sonor" ist unterhaltsam aber nicht Unterhaltungsmusik, ist virtuos aber nicht instrumental, hat keine außermusikalische Philosophie und erzählt keine Geschichte. Allerdings - Unterhaltsamkeit war und ist immer eine wichtige Funktion der Musik, was manchmal nicht berücksichtigt wird. Das Grundmaterial dieser Komposition war die Frage, ob eine Komposition kreativ und gleichzeitig unterhaltsam sein kann? Das klingt banal, weil manchmal vergessen wird, dass Musik auf vielen Ebenen abstrakt ist. "Abstraktion braucht nicht unbedingt ein Modell.“

http://www.zanjirani.com/

21 Uhr: KlangReden 6

Um 21 Uhr kommt die bekannte Wiener Komponistin und Bassklarinettistin Susanna Gartmayer in den Salon und spielt ihr Solosammlung AOUIE.

AOUIE - Solos für Bassklarinette

Von einem Konzertprogramm ausgehend, in dem sich Susanna Gartmayer mit der Wechselwirkung von Raum- und Instrumentenklang beschäftigte, entstanden Solostücke, in denen die Bassklarinette als vielstimmiger Klangkosmos erkundet wird. Dabei steht nicht nur das Spiel mit verschiedensten Spaltklängen im Vordergrund, sondern auch alle Nebengeräusche – wie etwa die Geräusche der Klappen, der Atem und „das Scheppern“ dieses alten Instruments – erhalten Bedeutung und werden dadurch integrierter Teil der Musik. Die Stücktitel, einzelne Vokale, leiten sich von Formungen des Mundinnenraums ab, die für das Spielen diverser Spaltklänge und das “Herausziehen” bestimmter Obertöne notwendig sind. Live wird das Programm ohne tontechnische Verstärkung gespielt. Stattdessen werden die dynamisch und charakterlich sehr unterschiedlichen Stücke an verschiedenen und aufgrund von Akustik und Lage gewählten „Spielplätzen“ im Raum aufgeführt, womit auch Standortwechsel und Bewegung selbst zum Teil der Musik wird.                

http://gartmayer.klingt.org

KlangReden ist eine Reihe der IGNM OÖ/Linz und des Kepler Salon.

Alle Informationen zum Programm der Langen Nacht der Bühnen finden Sie im Internet unter www.langenachtderbuehnen.at sowie im eigens dazu erscheinenden Programmheft der Langen Nacht der Bühnen.

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Sa, 05.11.2016, 19:30

Bilder

Hassan Zanjirani Farahani Susanna Gartmayer © Peter Gannushkin