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Veranstaltungen / Mo, 06.08.2012, 19:30

Wahrheit?
Ehekontrakt von 1828, Foto: Wiener Stadt- und Landesarchiv, Mag. Zivilgericht, A 6 – Ehesachen: 65/1848
Ehekontrakt von 1828, Foto: Wiener Stadt- und Landesarchiv, Mag. Zivilgericht, A 6 – Ehesachen: 65/1848

Auf ewig dein? Ehe und Ehekonflikte im 18. Jahrhundert

Bei einer kirchlichenTrauung gehen Mitglieder der römisch-katholischen Kirche das Versprechen ein, den Ehepartner „zu lieben und ehren“und „die Ehe nach Gottes Gebot und Verheißung zu führen”. Dieses Versprechen bindet lebenslang. Es kann nicht zurückgenommen werden, sondern gilt, „bis der Tod euch scheidet”. Welche Rechte und Pflichten waren im 18. Jahrhundert mit der Ehe verknüpft? Eine Scheidung war zwar ausgeschlossen, nicht aber eine Trennung von Tisch und Bett. Und diese wurde überraschend oft beantragt: In Archivunterlagen lassen sich zahlreiche Argumente nachlesen – von der Sexualität über wirtschaftliche Angelegenheiten bis hin zu Fragen der Kindererziehung und des Umgangs mit Schwiegereltern –, mit denen Frauen wie Männer das Kirchengericht zu überzeugen versuchten, einer Trennung zuzustimmen.

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Mo, 06.08.2012, 19:30
Vortragende/r: Andrea Griesebner
GastgeberIn: Dominika Meindl

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